Nach mehreren vergleichsweise ruhigen Wochen musste die Freiwillige Feuerwehr Grasbrunn am Sonntag, 28. Juni, gegen 13 Uhr zu einem Feldbrand ausrücken. Das Feuer war auf einem Stoppelfeld in der Nähe des Mayrhäusls an der Ecke Ekkehardtstraße/Kirchweg ausgebrochen. Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Fläche von rund 13.000 Quadratmetern. Mit etwa 10.000 Litern Löschwasser gelang es den Einsatzkräften, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Schlepper und einer Scheibenegge von Hannes Bußjäger um die abgebrannten Stoppeln einzuarbeiten. Durch diese Bodenbearbeitung konnten verbliebene Glutnester beseitigt und ein erneutes Aufflammen verhindert werden.
Die Ursache des Brandes konnte nicht geklärt werden. Gerade in den vergangenen eineinhalb Wochen haben die anhaltenden Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad die Vegetation stark ausgetrocknet und die Wald- und Flächenbrandgefahr deutlich erhöht.
Bereits in den vergangenen Sommern hat Grasbrunn Aktuell mehrfach über die steigende Gefahr von Flur- und Waldbränden in der Region berichtet. Die Kombination aus großer Trockenheit, Wind und leicht entzündlicher Vegetation genügt häufig, damit bereits kleinste Zündquellen einen Brand auslösen.
Die Freiwillige Feuerwehr appelliert deshalb erneut an die Bevölkerung, besonders umsichtig zu handeln. Glasflaschen oder Glasscherben sollten keinesfalls in der freien Natur, an Straßenrändern oder im Wald zurückgelassen werden. Sie können bei intensiver Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas wirken und trockenes Gras oder Stoppelfelder entzünden. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen oder offenes Feuer stellen derzeit ein erhebliches Risiko dar.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte der Brand auf die betroffene Fläche begrenzt werden. Angesichts der anhaltenden Hitzewelle bleibt die Lage jedoch angespannt, sodass die Feuerwehr auch in den kommenden Tagen mit einer erhöhten Brandgefahr rechnet.


Es werden alle Kommentare moderiert. Lesen Sie bitte auch unsere Kommentarregeln:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.