Die Mitglieder der Feuerwehr hatten sich in einer intensiven Vorbereitungswoche intensiv auf diese Prüfung vorbereitet, die aus einer Reihe praktischer und theoretischer Aufgaben bestand.
Kommandant Mathias Friesinger, der als Gruppenführer fungierte, merkte zu Beginn der Prüfung eine gewisse Anspannung bei seinen Kameraden, doch seine ruhige und gelassene Ausstrahlung sorgte dafür, dass diese Unruhe schnell verflog.
Die Prüfung begann mit einer Auslosung der Aufgaben für jedes Mitglied, bei der jeder Prüfling seine Kenntnisse in verschiedenen Bereichen unter Beweis stellen musste. Dabei wurden nicht nur die korrekte Beladung des Löschfahrzeugs, sondern auch der Einsatz von Rettungsgeräten wie dem Spreizer und Schneidgerät sowie die Absicherung der Unfallstelle und der Brandschutz bewertet. Ein entscheidender Teil der Prüfung war der simulierte Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrer im Fußbereich eingeklemmt war. Die Feuerwehrleute mussten nicht nur die Person befreien, sondern auch Erste Hilfe leisten – eine Aufgabe, die den Teamgeist und das schnelle Handeln unter Beweis stellte.

Ehrenkommandant und Zugführer Markus Mende stellte sich dabei als „verletzte Person“ zur Verfügung, und ob er als erfahrener Feuerwehrmann noch wertvolle Tipps für die Befreiung gegeben hat, bleibt ein Geheimnis. Was jedoch feststand, war die Tatsache, dass die Truppe, unter Leitung von Friesinger, mit einer fehlerfreien Abnahme und einer hervorragend organisierten Einsatzarbeit beeindruckte. Die Prüfer, darunter Kreisbrandmeister Andras Mur aus Feldkirchen sowie die Prüfer Kreisbrandmeister und Kommandant Dr. Arne Seibert und Zugführer Tobias Winter aus Haar, bescheinigten der Gruppe eine exzellente Leistung und bedankten sich herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement.
Der Leistungsnachweis ist für die Feuerwehr Harthausen nicht nur ein weiterer Meilenstein, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft unter neuer Führung an Erfahrung und Kompetenz gewinnt. In den letzten Jahren waren die Leistungsprüfungen bei der Feuerwehr Harthausen etwas in den Hintergrund geraten, doch mit der aktuellen Führung ist ein neuer Elan in die Truppe eingekehrt. Dies zeigte sich auch daran, dass die Feuerwehr zur nächsten Prüfung in zwei Jahren bereits wieder antreten möchte.

Die folgenden Feuerwehrmitglieder erhielten ihre Leistungsabzeichen: Thomas Schnitzenbaumer wurde mit dem goldenen Abzeichen ausgezeichnet, Mathias Friesinger, Sandra Mende und Elisabeth Schmid erhielten das silberne Abzeichen, während Sven Heiber, Stefan Heigl, Thomas Hoffmann, Johann Keller und Maximilian Mende das bronzene Abzeichen verliehen bekamen.
Nach der Prüfung war es an Kommandant Friesinger, sich bei der Truppe für ihren Einsatz und die vielen Übungsabende zu bedanken. Als kleine Anerkennung lud er seine Kameraden zur verdienten Brotzeit ein. Diese fehlerfreie und gut organisierte Prüfung ist ein weiterer Beweis für die hohe Qualität der Feuerwehr Harthausen und das starke Gemeinschaftsgefühl, das unter den Kameraden herrscht. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Spirit in Zukunft noch viele weitere erfolgreiche Prüfungen und Einsätze begleiten wird.

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