Feuerwehr Harthausen unterstützt beim Waldbrand in EgmatingUpdate 

Am Donnerstagmittag brannte ein Waldstück an der Siegertsbrunner Straße in Oberpframmern, die Feuerwehr Harthausen eilte zur Unterstützung.
Feuerwehr Harthausen unterstützt beim Waldbrand in Egmating

Update, 31. Juli 2026:
Wie die
Ebersberger Polizei mitteilte, wurde der Waldbrand vermutlich durch ein Lagerfeuer ausgelöst. In der Nähe des Brandorts stellten Einsatzkräfte einen obdachlosen Mann fest, der dort in der Nacht zuvor sein Lager aufgeschlagen hatte – er gilt als mutmaßlicher Verursacher. Nach eigenen Angaben trat er die Glut am Morgen aus, laut Polizei entzündeten jedoch offenbar verbliebene Glutreste im Tagesverlauf den Waldbrand erneut. Gegen den Mann läuft nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung, der Sachschaden im Wald wird auf rund 4.000 Euro beziffert.


Um 13:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Harthausen am 30. Juli 2026 zur überörtlichen Löschhilfe nach Egmating alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand bereits ein Waldstück entlang der Siegertsbrunner Straße in Flammen, das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern ausgebreitet. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens mehrerer alarmierter Feuerwehren war der Brand bereits nach rund 60 Minuten unter Kontrolle und gelöscht, im Anschluss folgten die üblichen Nachlöscharbeiten, um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen.

Besonders bemerkenswert war die reibungslose Wasserversorgung während des Einsatzes: Da neben den Löschfahrzeugen der beteiligten Feuerwehren auch mehrere Landwirte aus der Umgebung mit ihren Güllefässern im Pendelverkehr für Nachschub sorgten, kam es zu keinem Zeitpunkt zu einem Wassermangel an der Einsatzstelle. Diese unkomplizierte Nachbarschaftshilfe zwischen freiwilliger Feuerwehr und örtlicher Landwirtschaft zeigt einmal mehr, wie wichtig funktionierende regionale Netzwerke gerade bei Vegetationsbränden sind – ein Szenario, das angesichts trockener und heißer Sommer wie in diesem Jahr keine Seltenheit mehr ist. Die Ursache des Brandes war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht bekannt.

Teilen mit:

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung der von Ihnen angegebenen, personenbezogenen Daten zu.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

 

Es werden alle Kommentare moderiert. Lesen Sie bitte auch unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.