Freie Wähler Grasbrunn: Neuwahlen und Weichenstellung für die Kommunalwahl 2026

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Neukeferloh-Harthausen-Grasbrunn stellt die Weichen für die kommende Kommunalwahl im Jahr 2026.

Bei der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung kündigte der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Johannes Seitner an, dass die FWG erneut mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten und einer starken Gemeinderatsliste antreten werde.

Die turnusmäßigen Neuwahlen der Vorstandschaft verliefen reibungslos und ohne Debatten. Unter der Leitung des Freie-Wähler-Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landrats Otto Bußjäger wurden alle Mitglieder ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Neben Johannes Seitner als erstem Vorsitzenden bleibt auch Hannes Bußjäger weiterhin 2. Vorsitzender. Martin Malz führt seine Aufgaben als Kassier fort, unterstützt von Otto Fritz als Stellvertreter, während Sebastian Brunner weiterhin als Schriftführer und Pressesprecher fungiert. Lysander Unfug, zuvor Beisitzer, übernimmt nun das Amt des 2. Schriftführers. Gemeinderätin Gabi Segenschmid und Lorenz Göpfert bleiben Beisitzer, neu hinzugekommen ist Nicolé Brunner.

In seinem Grußwort lobte Otto Bußjäger die engagierte Sacharbeit der FWG und warb dafür, diese auch auf Kreisebene zu stärken. Johannes Seitner, der die FWG seit 2015 führt, kündigte an, im kommenden Jahr verstärkt Anträge zu aktuellen Themen im Gemeinderat einzubringen. Dabei betonte er: „Der Gemeinde Grasbrunn geht es gut. Doch auch hier kann man vieles noch besser, schneller und professioneller machen.“ Zu den vorrangigen Projekten zählen die Straßensanierung, der öffentliche Nahverkehr sowie der Ausbau der Geothermie und der Infrastruktur.

Ein besonders dringliches Thema ist laut Seitner die Sanierung des Haarer Wegs, die aus finanzieller Sicht außer Kontrolle geraten sei. In anderen Ortsteilen, wie etwa in Harthausen, stünden wichtige Straßensanierungen seit Jahren aus. „Wenn wir in dem Tempo und mit dem Aufwand so weitermachen, dann schaffen wir nicht einmal eine Straße pro Jahr. Das ist viel zu wenig“, kritisierte Seitner.

Seitner betonte auch die parteiliche Unabhängigkeit der FWG und deren klare Ausrichtung auf Sacharbeit: „Wir sind eine autarke Wählervereinigung auf Gemeindeebene. Uns geht es ausschließlich um das Wohl der Gemeinde Grasbrunn und nicht um Ideologie.“ Diese Unabhängigkeit sei ein überzeugendes Argument, gerade für junge Wähler, um bei der kommenden Gemeinderatswahl die FWG-Liste zu unterstützen.

Die FWG Neukeferloh-Harthausen-Grasbrunn ist eine parteifreie Wählergemeinschaft, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzt. Mit Blick auf die Wahl 2026 möchten die Freien Wähler ihren Einfluss ausbauen und die positive Entwicklung der Gemeinde aktiv mitgestalten.

Der FWG-Vorstand: (v.l.n.r.): Gabi Segenschmid (Beisitzer), Lysander Unfug (2. Schriftführer), Johannes Seitner (1. Vorsitzender), Sebastian Brunner (Schriftführer), Nicolé Brunner (Beisitzer), Martin Malz (Kassier), Otto Fritz (2. Kassier) und Lorenz Göpfert (Beisitzer). Nicht auf dem Foto 2. Vorsitzender Hannes Bußjäger.

 

(Foto: Brunner)

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