Gemeinde Grasbrunn stellt erneut alte Schulturnhalle für Geflüchtete bereit

Die Gemeinde Grasbrunn reagiert auf den anhaltenden Bedarf an Unterkünften für Geflüchtete und bietet dem Landratsamt München erneut die alte Schulturnhalle in Neueferloh als Unterkunft an.
Gemeinde Grasbrunn stellt erneut Turnhalle für Geflüchtete bereit

Bereits zwischen März 2022 und Juni 2023 diente die Turnhalle als vorübergehende Bleibe für rund 50 Menschen, hauptsächlich aus der Ukraine.

Die Zahl der Geflüchteten im Landkreis München steigt kontinuierlich. Laut Angaben des Landratsamts fehlen derzeit über 4.400 Plätze zur Unterbringung. Die Geflüchteten werden gemäß festgelegter Quoten auf die 29 Gemeinden des Landkreises verteilt. In Grasbrunn soll die Turnhalle erneut genutzt werden, um einen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderung zu leisten.

Die alte Schulturnhalle wurde bereits im Frühjahr 2022 innerhalb weniger Tage für die Aufnahme von Geflüchteten umgebaut. Damals wurde die Halle durch mobile Wände in einzelne Bereiche unterteilt, um den Bewohnern ein Mindestmaß an Privatsphäre zu bieten. Zusätzlich standen Waschräume, eine Spielecke und ein abgegrenzter Außenbereich zur Verfügung. Ein Caterer übernahm die Verpflegung, und eine Sicherheitsfirma sorgte für die Sicherheit vor Ort.

Ob und wann die Halle nun wieder genutzt wird, entscheidet allein das Landratsamt München. Die Gemeinde Grasbrunn stellt die Räumlichkeiten bereit, während die Organisation und Betreuung der Geflüchteten durch das Landratsamt erfolgt.

Grasbrunns Erster Bürgermeister Klaus Korneder betonte die Wichtigkeit der Solidarität: „Als Gemeinde Grasbrunn leisten wir unseren Beitrag, um Menschen in Not zu helfen. Die alte Turnhalle bietet die nötige Infrastruktur, um den Geflüchteten eine vorübergehende Bleibe zu ermöglichen.“

Die Hilfsbereitschaft in der Gemeinde war bereits 2022 groß. Damals hatten zahlreiche Freiwillige und Institutionen – von der Feuerwehr bis zur Mittagsbetreuung – zusammengearbeitet, um die Halle in kürzester Zeit herzurichten. Die Gemeindeverwaltung hofft auch diesmal auf die Unterstützung der Bürgerschaft, falls es wieder zu einer Belegung der Turnhalle kommt.

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