Kröten und Frösche auf Wanderung

Krötengesicht

Es wird langsam wieder wärmer und dadurch erwachen auch die Amphibien wieder aus ihrem Winterschlaf. Der Bund Naturschutz e.v. hat deshalb schon vor einigen Wochen begonnen, an diversen Straßen Krötenschutz.-Zäune aufzustellen.

Auf allen Wanderstrecken sind abends und in den frühen Morgenstunden zahlreiche engagierte Helfer unterwegs, die Schutzzäune betreuen, und Frösche, Kröten und Molche einsammeln.

Noch sind aber nicht alle Stellen präpariert. Bürgerinnen und Bürger, die bei der Amphibienwanderung mithelfen möchten, können sich an Michael Wagner von Landratsamt München per Tel. 089-6221-2367 oder  E-Mail an wagnerm@lra-m.bayern.de wenden, der dann den Kontakt zu Personen für den jeweiligen Wunschstreckenabschnitt vermittelt.

Auch Hausbesitzer werden um Mithilfe gebeten und dazu aufgerufen, Kellerschächte auf hineingefallene Lurche zu überprüfen und ggf. Tiere zu befreien. Als Vorsichtsmaßnahme sollten potenziell gefährliche Schächte soweit möglich vorbeugend abgedeckt werden.

Autofahrer sollten in regnerischen Nachtstunden während der Hauptwanderzeit zwischen 19 Uhr abends und 7 Uhr morgens besonders aufpassen. Auf nassem Untergrund streben die Tiere nämlich massenhaft zu den Gewässern.
Schon bei Geschwindigkeiten über 30 Kilometer pro Stunde werden Amphibien allein durch den Luftdruck getötet. Das Landratsamt bittet deshalb eindringlich alle Verkehrsteilnehmer um Einhaltung der vorübergehenden Tempolimits und um Beachtung der Warnschilder, die auf Streckenabschnitte mit erhöhten Amphibienaufkommen hinweisen.

Hierzu auch der SZ-Artikel: “Im Einsatz für Igel, Insekten und Frösche”

Beitragsbild von Егор Камелев auf Pixabay

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