Maximilian Moser als Grasbrunner Gemeinderat verabschiedet

Mit Gemeindemedaille, Eintrag ins Goldene Buch und vielen persönlichen Erinnerungen wurde Maximilian Moser offiziell aus dem Grasbrunner Gemeinderat verabschiedet.
Maximilian Moser als Grasbrunner Gemeinderat verabschiedet

Bereits im Februar hatte Maximilian Moser sein Gemeinderatsmandat aufgrund seines Wegzugs nach Baldham niedergelegt. In der Gemeinderatssitzung am 19. Mai 2026 wurde der parteifreie CSU-Gemeinderat nun auch offiziell verabschiedet. Damit endete nicht nur seine sechsjährige Amtszeit im Gemeinderat, sondern auch ein Abschnitt, der eng mit seinem persönlichen und beruflichen Engagement in der Gemeinde verbunden war.

Der neue Erste Bürgermeister der Gemeinde Grasbrunn Sebastian Stüwe würdigte Mosers Einsatz mit einer Dankesurkunde, einem Abschiedsgeschenk sowie der Verleihung der Gemeindemedaille. Anschließend durfte sich der scheidende Gemeinderat in das Goldene Buch der Gemeinde eintragen – eine besondere Geste, die die Wertschätzung für seine geleistete Arbeit zum Ausdruck brachte.

Maximilian Moser war im Zuge der Kommunalwahl 2020 als parteifreier Kandidat auf der Liste der CSU in den Gemeinderat gewählt worden. Seine Amtszeit fiel in eine bewegte Phase der Kommunalpolitik: Die Corona-Pandemie, die Diskussionen um große Bauvorhaben, die Energiekrise und zahlreiche richtungsweisende Entscheidungen für die Entwicklung der Gemeinde bestimmten die vergangenen sechs Jahre. Wie Grasbrunn Aktuell bereits im Februar berichtete, rückte nach seinem Ausscheiden Carmen Müller in den Gemeinderat nach.

Moser selbst, war nie der Politiker der großen öffentlichen Inszenierungen. Vielmehr galt er als jemand, der pragmatisch an Themen heranging und seine Wurzeln stets im örtlichen Leben behielt. Diese Verbundenheit mit der Gemeinde zeigt sich auch in seinem persönlichen Werdegang.
Viele Grasbrunner kennen ihn seit seiner Jugend vom TSV Grasbrunn, für den er über viele Jahre Fußball spielte. Auch später blieb er dem Vereinsleben verbunden. Beruflich machte sich der Spenglermeister selbstständig und betreibt seine Werkstatt in Harthausen. Dort engagiert er sich bis heute als Kassier der Krieger- und Soldatenkameradschaft Harthausen und bringt sich aktiv in das örtliche Vereinsleben ein.

Auch privat war Grasbrunn lange Zeit Lebensmittelpunkt der Familie. Gemeinsam mit seiner Frau Anastasya, die sich im Schul- und Kindergartenverein Neukeferlohc engagiert, lebte Maximilian Moser zunächst in Neukeferloh und später in Harthausen. Die Hochzeit der beiden fand im November 2020 im Rathaus Neukeferloh statt – damals noch unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie. Getraut wurden die beiden vom damaligen
Ersten Bürgermeister Klaus Korneder. Über die Trauung hatte Grasbrunn Aktuell seinerzeit ebenso berichtet wie über das Engagement der Familie im Gemeindeleben.

Inzwischen sind Maximilian und Anastasya Eltern von zwei Töchtern. Im Februar 2026 zog die Familie schließlich nach Baldham, womit zugleich die Voraussetzung für eine weitere Tätigkeit im Grasbrunner Gemeinderat entfiel. Nach der Bayerischen Gemeindeordnung endet das Mandat, wenn ein Gemeinderatsmitglied seinen Wohnsitz außerhalb der Gemeinde verlegt.

Auch nach seinem Ausscheiden blieb die Verbundenheit zur Heimatgemeinde sichtbar. Erst 2024 hatte Grasbrunn Aktuell über eine Trikotspende seines Unternehmens Moser HU-Bau für die E-Juniorinnen des TSV Grasbrunn berichtet – ein weiteres Beispiel dafür, dass ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement nicht zwangsläufig an ein politisches Mandat gebunden sind.

Mit der offiziellen Verabschiedung endet nun das Kapitel Gemeinderat für Maximilian Moser. Die Erinnerungen an zahlreiche Sitzungen, Diskussionen und Entscheidungen bleiben – ebenso wie die Spuren, die er in der Gemeinde hinterlassen hat. Und auch wenn seine neue Adresse inzwischen in Baldham liegt, dürfte seine Verbindung zu Grasbrunn noch lange bestehen bleiben.

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