Die Geschichte der Kirche St. Aegidius in Keferloh ist untrennbar mit der Region Grasbrunn verbunden. Als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke im Münchner Umland ist das „Kircherl“ nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern seit jeher ein Ort der Gemeinschaft. Um diesen Schatz auch für kommende Generationen zu bewahren und mit Leben zu füllen, hat der Förderverein St. Aegidius Keferloh e.V. im Rahmen seiner jüngsten Mitgliederversammlung ein neues Führungsteam gewählt.
An der Spitze steht künftig ein Duo, das sowohl fachlich als auch persönlich eng mit der kirchlichen Arbeit verbunden ist:
- 1. Vorstand: Josef Bruckmeier, Latein- und Religionslehrer sowie erfahrener Kirchenpfleger aus Putzbrunn.
- 2. Vorstand: Simone Bruckmeier, Erzieherin in der Kita „Bunte Arche“.
- Schatzmeisterin: Stefanie Reger, die als Pfarrsekretärin ihre profunde Finanzexpertise einbringt.
- Musikalische Leitung: Petra Huter, professionelle Harfenistin und Musiklehrerin.
Dieses Team übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe, das Erbe des bisherigen Vorstands fortzuführen, dem für die langjährige, verlässliche Arbeit herzlich gedankt wurde.
Rückblick und Kontinuität
Bereits in der Vergangenheit war die Kirche Schauplatz beeindruckender Veranstaltungen. Erinnert sei an den Tag des offenen Denkmals, der den „Kirchenschatz“ für viele erst sichtbar machte, oder die stimmungsvolle Hubertusmesse mit der Waidmannsgilde München. Auch die beliebten offenen Kirchenführungen sollen fortgesetzt werden, um die Geschichte des Ortes greifbar zu machen.
Der im Januar angekündigte Generationenwechsel ist nun vollzogen. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen: Wie bereits im April 2025 thematisiert, sucht der Förderverein weiterhin neue Mitglieder, um die finanzielle und ideelle Basis für den Erhalt des Kleinods zu sichern.
Für die kommende Saison plant der neue Vorstand eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. Neben der Fortsetzung der Konzertreihe „BACH & MORE“ sind Lesungen und innovative Gottesdienstformate angedacht. Die Kooperation mit lokalen Einrichtungen soll intensiviert werden, um St. Aegidius fest im Gemeindeleben von Grasbrunn und Putzbrunn zu verankern. So bleibt die Kirche nicht nur ein stilles Denkmal, sondern ein inspirierender Raum für alle Bürgerinnen und Bürger.
Interessierte können sich jederzeit über die offizielle Website oder per E-Mail an das Team wenden.
Beitragsfoto v.l.n.r.: Stefanie Reger, Petra Huter, Josef Bruckmeier und Simone Bruckmeier

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