Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstag, dem 18. April 2026, rund 65 freiwillige Helferinnen und Helfer zur diesjährigen Waldräumung in der Gemeinde Grasbrunn. Viele Kinder waren ebenfalls wieder mit dabei und sorgten dafür, dass die Aktion nicht nur fleißig, sondern auch lebendig und gut gelaunt ablief.
Wie schon in den vergangenen Jahren, über die auch in früheren Ausgaben von Grasbrunn Aktuell regelmäßig berichtet wurde, zeigte sich dabei erneut ein bekanntes Bild: Entlang von Waldrändern, Spazierwegen und Freizeitanlagen sammelt sich über die Zeit einiges an achtlos weggeworfenem Müll. Die Gruppen waren im gesamten Gemeindegebiet unterwegs, unter anderem auch entlang der M 25 zwischen Neukeferloh und Grasbrunn sowie auf verschiedenen Radwegen. Besonders häufig fanden sich wieder Flaschen, Verpackungen und Fast-Food-Reste, ein Muster, das sich offenbar hartnäckig hält und vermutlich weniger mit der Natur als vielmehr mit dem Autofenster zu tun hat.
Neben dem üblichen Sammelsurium gab es in diesem Jahr jedoch auch einen Fund, der für Gesprächsstoff sorgte: ein altes Nikolauskostüm, das mitten im Wald auftauchte und bei den Helferinnen und Helfern für einige Schmunzler sorgte. Ob hier ein sehr verspäteter Nikolaus seinen Weg verloren hat oder das Kostüm schlicht entsorgt wurde, bleibt offen. Kurios war der Fund in jedem Fall.
Die Gemeinde Grasbrunn betont regelmäßig ihre Bemühungen, ausreichend Abfallbehälter im öffentlichen Raum bereitzustellen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Abfälle an den Wertstoffhöfen von Dienstag bis Samstag fachgerecht zu entsorgen. Dennoch zeigt die Aktion jedes Jahr aufs Neue, dass Müllvermeidung und richtige Entsorgung weiterhin ein wichtiges Thema bleiben.
Nach getaner Arbeit stärkten sich die Helferinnen und Helfer bei einer gemeinsamen Brotzeit im Bauhof. Ein kleines Dankeschön für einen Einsatz, der nicht nur die Natur sauberer macht, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde stärkt.
Foto © Gemeinde Grasbrunn: Waldräumung Grasbrunn 2026

Das ist doch richtig toll, dass so viele Bürger aktiv waren. Vielleicht sollte die Gemeinde zum Müllsammeln öfters aufrufen? Gut für die Natur und die Gemeinschaft.