Öffentliche Präsentation des Gewerbegebiets NeukeferlohUpdate 

Öffentliche Präsentation des Gewerbegebiets Neukeferloh

Update vom 30.05.2022:
In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet Grasbrunn ein Flugblatt verteilt, mit dem Aufruf zu Protest gegen das in diesem Artikel thematisierte Gewerbegebiet Neukeferloh. Herausgeber dieses Flugblattes ist: Josef Mück, Luisenweg 56, 85630 Neukeferloh, E-Mail: [email protected]

Hr. Mück hat uns gebeten, zu diesem Flugblatt noch seinen Namen als Verantwortlichen im Sinne des Presserechts zu veröffentlichen, da dies versehentlich vergessen wurde und so der Eindruck entstehen könnte, Grasbrunn Aktuell sei der Herausgeber, WAS NICHT DER FALL IST. Tatsächlich bezieht Grasbrunn Aktuell zu politischen Themen keine Stellung, um sachlich und neutral über die Geschehnisse in der Gemeinde Grasbrunn berichten zu können.


Update vom 25.05.2022:
Die Unterlagen mit dem Titel: Vorstellung der Planung für das Fachmarktzentrum an der B304 in Neukeferloh sind seit heute im Ratsinformationssystem der Gemeinde Grasbrunn verfügbar.


Ausgelöst durch Hinweise informierter Quellen haben wir bei der Gemeinde Grasbrunn in Erfahrung gebracht, dass das umstrittene Gewerbegebiet Neukeferloh in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am 31.05.2022 ab 19.30 Uhr vorgestellt wird. Im Anschluss an unsere Anfrage hat die Gemeinde nun auch eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht.

Bereits unser Artikel zum Riesen-Gewerbegebiet im vergangenen Jahr ging auf Hinweise aus der Bevölkerung zurück und nicht auf die Informationspolitik der Gemeindeverwaltung bzw. des Bürgermeisters Klaus Korneder. Der ließ als Reaktion auf unseren o.g. Artikel – der, nebenbei angemerkt, von einem Nachrichtenportal aus Vaterstetten noch als „Horrorszenario“ verunglimpft wurde – gleich folgendes verlauten:

„Es ist mir wichtig – auch um weiteren Gerüchten vorzubeugen, dass dieses Anliegen öffentlich im Gemeinderat vorgestellt wird und so jedes Ratsmitglied aus erster Hand alle Informationen erhält, auch wenn kein Antrag vorliegt. Wir werden dem Projektentwickler dafür möglichst zeitnah Gelegenheit geben. Da ich davon ausgehe, dass die Präsentation auch bei unseren Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse stößt, werde ich aufgrund der aktuellen Corona-Situation jedoch vorschlagen, noch solange zu warten, bis es wieder möglich ist, Besucher in größerer Anzahl zu Gemeinderatssitzungen zuzulassen.“

Anscheinend sind jetzt alle Bedingungen für eine offene Kommunikation und Einbeziehung der Anwohner des betreffenden Gebiets und Einwohner der Gemeinde erfüllt. Und man kann hoffen, dass diese Gelegenheit zur Meinungsbildung und -Äußerung auch von vielen genutzt wird. Vielleicht schaut ja dann auch mal jemand vom oben zitierten Vaterstettener Nachrichtenportal vorbei, um Informationen aus erster Quelle zu holen.

13 Antworten auf “Öffentliche Präsentation des Gewerbegebiets NeukeferlohUpdate 

  1. Wenn das durchgeht…
    Ich hab da noch ein bisschen grün zwischen der Böhmerwaldstrasse und der b304 gesehen, wird das dann der nächste Streich?

  2. Auf der Seite der Gemeinde steht: „…der Waldbesitzer an besagter Stelle seinen Wald ERNTETE…“ (Anmerkung: Es wurde tatsächlich das Wort „ERNTET“ verwendet!!!). Weiter heißt es: „ Die gefällten Bäume sind in der Zwischenzeit vorschriftsmäßig wiederaufgeforstet worden. Es handelte sich um normale Waldpflege- bzw. Verjüngungsmaßnahmen des Waldbesitzers…“. Die Wahrheit ist, dass nicht nur ALLE Laubbäume GEERNTET wurden, sondern auch alle jungen Laubbäume (Triebe) plattgemacht wurden!! …stattdessen wurde Industriewald gepflanzt (FICHTE!!). In welcher Zeit und in welchem Land leben wir eigentlich???? Alle reden von Klimaveränderung, Baumsterben und Flächenversiegelung, nur die Gemeinde Grasbrunn hat davon noch nichts gehört?! Wenn unsere Gemeinde JETZT nicht klare Kante zeigt, dann müssen WIR, DIE BÜRGER VON GRASBRUNN, sie zeigen!

    1. Hallo Hans
      Bitte kommen sie zur Gemeinderatssitzung am Dienstag den 31.05.22 um 19:00 Uhr und zeigen Sie auch ihr Veto gegen diese Maßnahme

    2. Hallo Hans,
      ich kenne mich nicht so gut mit Land- und/oder Waldbewirtschaftung aus und welchen Einfluss eine Gemeinde darauf hat. Kann die Gemeinde einem Waldbesitzer vorschreiben was er mit seinem Wald tun darf und was nicht und auch welche Bäume er pflanzen muss?

  3. Was sagt der Betreiber der Autobahn-Raststätte Vaterstetten zu dem Projekt? Die Billig-Konkurrenz direkt vor Ort an der Anschlussstelle Haar. Billigeres Benzin, billigerer Schnellimbiss. Und tausende PKW und LKW auf der A99, die in Haar kurz runterfahren, tanken, essen, und dann gehts wieder weiter. Und die eh schon oft überlasteten Auffahrten und die B304 weiter verstopfen.

  4. Alle reden vom Umweltschutz – wann fangen wir endlich an zu handeln? Unser Ziel & das Ziel der Gemeinde muss sein: KEINE weitere Boden- bzw. Flächenversiegelung in der Gemeinde Grasbrunn!!! Wer die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat, soll seinen Posten räumen! Herr Korneder, fangen sie endlich an das umzusetzen, was ihre Partei sei Jahren verspricht. BÜRGER, STEHT AUF – WIR SIND DER STAAT!!! …die Zeit läuft!
    INFO: 100% des Waldes auf Grasbrunner Gemeindegebiet ist INDUSTRIEWALD – WER ETWAS ANDERES BEHAUPTET, IST EIN LÜGNER!!!!

    1. Hallo Petra P.
      super geschrieben – Vielen Dank
      ich hoffe Sie kommen zu der Veranstaltung und unterstützen unseren Protest
      Gruß Josef Mück

  5. Alle reden vom Umweltschutz, während die Gemeinde Grasbrunn die Flächenversiegelung vorantreibt. Heute reden wir über Gewerbefläche in Neukeferloh, morgen über Gewerbeflächen in Grasbrunn und danach in Harthausen…
    Wann ist endlich Schluss mit diesem Wahnsinn??? Bannwald ist eine geschützte Zone und muss es auch bleiben!!!

    1. Hallo Jörg,

      genau – Bannwald muss Bannwald bleiben
      bitte unterstützen Sie unseren Protest mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung
      Gruß
      Josef

      1. Ich stimme da voll und ganz zu.
        Vor allem habe ich in den Projekt keinerlei Lärmschutzmaßnahmen erkennen.
        Das Gewerbegebiet gegenüber hat Lärmschutzwände, das wird hier nicht gemacht. Alleine das macht dieses Gewerbegebiet für unzulässig lt aktueller Lärmschutzverordnung. Das gleiche Problem besteht auch beim Lärmschutzwall der Autobahn. Hier ist der 4- spurige Ausbau auch gestoppt wegen des kostenintensiven Lärmschutzes. Was nützt das ganze Gewerbegebiet überhaupt? Eine total überteuerte Tankstelle neben der Autobahn, kein wünschenswerter Effekt für Anwohner. Die restlichen Gewerbebetriebe sind in Vaterstetten oder Haar bereits vorhanden.
        Die Verkehrslage wird schlichweg katastrophal. Der Ausfahrstau an der Ausfahrt wird extrem lang werden.
        Hr Korneder, warum muß immer die Gemeind Grasbrunn für solche hirnrissigen Projekte herhalten. Ich als Anwohner des Luisenweges bin schon genug genervt durch Autobahnlärm und den teils angiftenden Antworten wenn man sich über den übermäßig „genutzten“ Bannwald in der Gemeinde beschwert. Man kommt sich wie ein Ausätziger vor wenn man protestiert oder eine Nachfrage hat.
        Das muß sich wieder ändern und wir müssen zu einem „Wir“ zurückkehren und die Zeichen der Zeit mit in Entscheidungen einbauen. Nur die Gier nach mehr Einnahmen bringt so etwas zu Stande.

        Beste nachdenkliche Grüße
        Bernhard Sattler

    2. Hallo Jörg,
      kurze Frage. Gibt es denn zu dem Projekt schon einen fertigen und konkreten Bebauungsplan der Gemeindeverwaltung und wenn ja, wurde der den Gemeinderäten schon vorgelegt?

  6. Bitte kommen Sie zahlreich zur Präsentation des geplanten Gewerbegebietes am Dienstag, den 31.05.2022 um 19:30 Uhr zur öffentlichen Gemeinderatssitzung und unterstützen unser Veto zu dieser unnötigen Planung und Umsetzung.
    Hände weg vom Bannwald in Neukeferloh!

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