SPD Grasbrunn startet mit politischem Rück- und Ausblick ins Wahljahr 2026

Knapp 100 Gäste nutzten den Jahresauftakt der SPD Grasbrunn im Bürgerhaus Neukeferloh für politische Bilanz, Positionen und einen Ausblick auf die Kommunalwahl im März 2026.
SPD Grasbrunn startet mit politischem Rück- und Ausblick ins Wahljahr 2026

Am Sonntag, 11. Januar 2026, lud die SPD Grasbrunn wieder zum traditionellen Jahresauftakt ins Bürgerhaus Neukeferloh ein. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Rückblicks auf die vergangene Amtszeit sowie der Weichenstellungen für die kommenden Jahre.

Foto: Klaus Korneder(1. Bürgermeister Gemeinde Grasbrunn), Akın Ercan (1. Vorstand SPD Grasbrunn), Andreas Ziegler (Bürgermeisterkandidat der SPD Grasbrunn), Ronka Endres (Landesvorsitzende der BayernSPD), Anna Huber (SPD Kreistagskandidatin) und Markus Rinderspacher (Vizepräsident des Bayerischen Landtags)

Grasbrunn Erstem Bürgermeister Klaus Korneder zog Jahresbilanz, nachdem er – wie bereits im vergangenen Jahr öffentlich machte, bei den Kommunalwahlen am 8. März 2026 nicht mehr für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Er zog insgesamt ein positives Fazit seiner Amtszeit und stellte zugleich seinen designierten Nachfolger, den 53-jährigen Studiendirektor und SPD-Bürgermeisterkandidaten Andreas Ziegler vor. Korneder bezeichnete Ziegler als zuverlässigen, engagierten und offenen Menschen, der sich schnell in neue Aufgaben einarbeite.

Zu den Gästen des Frühschoppens zählten auch Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, sowie Ronja Endres, Landesvorsitzende der BayernSPD. Beide zeigten sich kämpferisch und betonten, dass es nun darum gehe, verloren gegangenen Zuspruch in Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik zurückzugewinnen.
 „Die wichtigste Politik wird in den Kommunen gemacht, weil hier der direkte Kontakt zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Politik stattfindet“, sagte Ronja Endres.

Ronja Endres, Landesvorsitzende der BayernSPD

In seiner Rede erläuterte Bürgermeisterkandidat Andreas Ziegler seine Motivation für die Kandidatur. Er wolle Verantwortung übernehmen und zugleich andere dazu ermutigen, sich politisch einzubringen.
Zu den im Grasbrunner Gemeinderat zuletzt kontrovers diskutierten Themen, wie der geplanten Energieversorgungszentrale auf dem Bolzplazu im Technopark oder dem Kindergarten im Wald am Haflstraßl in Neukeferloh Richtung Möschenfeld, bezog Ziegler klar Stellung. Aus Sicht der SPD gebe es derzeit keine realistische Alternative zur Energiezentrale. Er appellierte dafür, die Planungen erneut im Gemeinderat zu diskutieren, nachdem diese durch einen Antrag der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) Ende 2025 von der Tagesordnung abgesetzt worden waren. 
“Mir ist wichtig, dass politische Entscheidungen transparent getroffen werden und die Bürgerinnen und Bürger dabei mitgenommen werden“, betonte Ziegler.

Im Anschluss stellte er kurz die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Grasbrunn sowie die Kandidatinnen und Kandidaten der Gemeinderatsliste vor und hob den Zusammenhalt des Teams hervor, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Grasbrunner Ortsteile zusammensetzt.

Ebenfalls anwesend war Anna Huber, Kreistagskandidatin. In ihren Beiträgen unterstrichen die Referierenden die besondere Bedeutung der kommunalen Ebene für eine funktionierende Demokratie.

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