Der amtierende Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski von der CSU konnte sein Ergebnis im Vergleich zur Wahl vor sechs Jahren massiv ausbauen und sicherte sich mit 65,3 Prozent der Stimmen eine beeindruckende Mehrheit. Damit bleibt der promovierte Psychologe fest im Sattel und erspart sich die nervenaufreibende Stichwahl, die er 2020 noch gegen Gabi Müller mit einem knappen Vorsprung bestreiten musste. Die vier Gegenkandidaten blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Peter Schießl von der SPD landete mit 14,6 Prozent auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt vom Grünen Ulrich Leiner mit 13,0 Prozent. Die AfD, die mit Christoph Rätscher erstmals antrat, erreichte 5,1 Prozent, während Peter Siemsen für die FDP bei 2,0 Prozent stagnierte.
Bukowski wertet den Erfolg als Bestätigung für seine bisherige Arbeit und die angestoßenen Projekte der letzten sechs Jahren. Mit einer Wahlbeteiligung von 59,8 Prozent zeigten die Bürger ein solides Interesse an der Kommunalpolitik, auch wenn die Rekordwerte früherer Stichwahlen nicht ganz erreicht wurden. Während in Neubiberg Amtsinhaber Thomas Pardeller mit 49,7 Prozent nur hauchdünn an einem direkten Sieg vorbeischrammte, kann Bukowski nun mit einem starken Mandat in die nächste Amtszeit starten.

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