Eine besondere Ehrung stand in der Sitzung des Grasbrunner Gemeinderats am 19.05.2026 auf der Tagesordnung: Uli Hammerl wurde für 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat ausgezeichnet. Bürgermeister Sebastian Stüwe würdigte dabei nicht nur die außergewöhnlich lange Zeitspanne seines kommunalpolitischen Wirkens, sondern auch dessen Verlässlichkeit, Bodenständigkeit und stetigen Einsatz für die Gemeinde.
Seit seiner Vereidigung im Mai 1996 gehört Uli Hammerl dem Grasbrunner Gemeinderat an. Damals wurde er noch vom früheren Bürgermeister Wilhelm Dresel vereidigt. Es folgten kommunalpolitische Jahre unter Otto Bußjäger, Klaus Korneder und nun Sebastian Stüwe. Über Parteigrenzen hinweg gilt Hammerl seit vielen Jahren als feste Größe in der Gemeindepolitik und als jemand, der Themen mit Beharrlichkeit verfolgt und gleichzeitig den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sucht.
Mit 30 Jahren im Gemeinderat gehört Uli Hammerl inzwischen zu den dienstältesten Kommunalpolitikern der Gemeinde überhaupt. Die bislang zweitlängste Amtszeit hielt Ursula Schmidt mit 20 Jahren, die den Gemeinderat mit Ende der vergangenen Legislaturperiode verlassen hatte. Hammerls langjährige Erfahrung spiegelt sich auch in den zahlreichen Funktionen wider, die er im Laufe der Jahre übernommen hat. Er war unter anderem im Hauptausschuss, Finanzausschuss sowie Rechnungsprüfungsausschuss tätig und engagierte sich zudem als Beirat der Grasbrunner Netzgesellschaft.
Auch außerhalb der klassischen Gemeinderatsarbeit ist Uli Hammerl in der Gemeinde seit vielen Jahren präsent. Vielen Familien ist er vor allem durch das traditionelle „Häuslbauen“ bekannt, das er seit Jahren zu Beginn der Sommerferien organisiert und das inzwischen für zahlreiche Kinder in Grasbrunn fest zum Ferienprogramm dazugehört. Ebenso eng verbunden ist sein Name mit dem Verein KulturGut e.V., dessen Gründer und Vorstand er ist. Auch beim TSV Grasbrunn engagiert sich Hammerl seit Jahren ehrenamtlich als Vorstand.
In den vergangenen Jahren brachte er sich zudem als stellvertretendes Vorstandsmitglied der Volkshochschule Vaterstetten sowie der Musikschule Vaterstetten ein. Gerade die Themen Bildung, Kultur und Jugendarbeit begleiten seine politische Arbeit seit vielen Jahren. Dass er auch in der aktuellen Legislaturperiode weiterhin als Jugendbeauftragter Verantwortung übernimmt, zeigt, dass ihm insbesondere die Perspektiven junger Menschen in der Gemeinde weiterhin am Herzen liegen.
Ein Projekt, das viele Bürgerinnen und Bürger direkt mit seinem Namen verbinden, ist auch der neue Wasserspielplatz am Alten Postweg. Die Idee dafür geht maßgeblich auf seine Initiative zurück. Ebenso zählt der jährliche Radlflohmarkt mittlerweile fest zum Gemeindeleben und wäre ohne Hammerls Organisation kaum vorstellbar.
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Sebastian Stüwe, dass kommunalpolitisches Ehrenamt über einen so langen Zeitraum alles andere als selbstverständlich sei. Drei Jahrzehnte Gemeinderatsarbeit bedeuteten nicht nur unzählige Sitzungen, Diskussionen und Entscheidungen, sondern auch die Bereitschaft, einen großen Teil der eigenen Freizeit dauerhaft in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Gerade in Zeiten, in denen es vielerorts schwieriger werde, Menschen für kommunalpolitisches Engagement zu gewinnen, sei ein solcher Einsatz besonders bemerkenswert.
Die Ehrung machte zugleich deutlich, wie stark das Gemeindeleben in Grasbrunn seit vielen Jahren vom ehrenamtlichen Engagement einzelner Bürgerinnen und Bürger getragen wird. Uli Hammerl zählt dabei zweifellos zu den bekanntesten Gesichtern dieser kommunalen Arbeit. Seine Spuren finden sich nicht nur in Beschlüssen und Projekten des Gemeinderats, sondern auch im kulturellen und sozialen Leben der Gemeinde wieder.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lesen Sie bitte auch unsere Kommentarregeln:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.