Polizeihauptkommissar Stephan Jochim und Polizeihauptmeisterin Isabell Schölzky von der Polizeiinspektion Haar sprachen vor 45 interessierten Besuchern über typische Maschen, wie man sich schützen kann und worauf man bei verdächtigen Anrufen unbedingt achten sollte.
Die von Anna Meschenmoser, der Seniorenbeauftragten der Gemeinde Grasbrunn organisierte Veranstaltung fand nach 2023 und 2024 bereits zum dritten Mal statt.
Im Zuge des Vortrags werden zentrale Leitsätze vermittelt:
- Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und nicht einschüchtern (das ist Teil der Masche) und lassen Sie sich keine Schweigepflicht auferlegen.
- Rufen sie unbedingt die 110 und an, hinterfragen sie unerwartete Anrufe und LEGEN SIE VORHER SELBER AUF.
- Die Polizei ruft niemals mit der 110 im Display an.
- Polizei und Staatsanwaltschaft werden niemals Überweisungen oder die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen fordern.
- Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte.
- Ein Eintrag im Telefonbuch ist nicht mehr zeitgemäß.
- Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, rufen Sie sofort die 110.
- Die Polizei kommt lieber zweimal umsonst, als einmal zu spät.
Grasbrunn Aktuell hatte bereits im vergangenen Jahr zusammen mit Kriminalhauptkommissar Stephan Jochim ein aufklärendes Video zum Telefontrickbetrug erstellt, das die Mechanismen dieser Betrugsmaschen sehr anschaulich erklärt.

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