Am 24. April 2026 wurde die Feuerwehr Grasbrunn um 9:17 Uhr zu einem Waldbrand zwischen dem Sportpark Grasbrunn und Neukeferloh alarmiert. Innerhalb kurzer Zeit waren rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren Grasbrunn und Haar vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Insgesamt wurden etwa 11.000 Liter Wasser eingesetzt, um die Flammen zu löschen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.
Der Brand ereignete sich in einem Waldgebiet, das durch die anhaltend trockenen Tage besonders anfällig für Feuer war. Der Waldboden ist derzeit stark ausgetrocknet, wodurch selbst kleine Zündquellen ausreichen können, um Brände auszulösen. Im Einsatz waren auch Drohnen der Feuerwehrleitstelle München und der Feuerwehr Grasbrunn.
Auch der bewährte Unimog der Feuerwehr Grasbrunn, der in Zukunft leider nicht mehr vom Freistaat gefördert wird, kam zum Einsatz.

Nach ersten Einschätzungen wird aktuell von Brandstiftung ausgegangen. Durch den Brand wurde eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern einer Jungwaldschonung beschädigt.
Offizielle Ermittlungen laufen, doch der Verdacht fügt sich in eine Reihe ähnlicher Vorfälle in der Region ein. Bereits im vergangenen Jahr berichtete Grasbrunn Aktuell mehrfach über mutmaßliche Brandstiftungen im Münchner Osten sowie über wiederholte Feuer im Bereich des Keferloher Waldes. Diese Ereignisse hatten damals nicht nur für erhöhte Aufmerksamkeit, sondern auch für verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gesorgt.
Der aktuelle Einsatz zeigt erneut, wie schnell sich Brände in trockenen Waldgebieten entwickeln können und wie wichtig ein rasches Eingreifen der Einsatzkräfte ist. Durch das koordinierte Vorgehen der beteiligten Feuerwehren konnte das Feuer zügig eingedämmt werden, sodass größerer Schaden verhindert werden konnte.
Für die Bevölkerung bedeutet der Vorfall vor allem eines: erhöhte Wachsamkeit. In Zeiten anhaltender Trockenheit reicht oft schon ein unachtsamer Moment, um eine gefährliche Situation entstehen zu lassen. Sollte sich der Verdacht der Brandstiftung bestätigen, wäre dies ein weiterer ernster Vorfall in einer Reihe von Ereignissen, die die Region in den letzten Monaten immer wieder beschäftigt haben.
Die Feuerwehr appelliert daher indirekt an alle Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Gleichzeitig zeigt der Einsatz einmal mehr, wie wichtig das Engagement der freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit in der Gemeinde ist.

Fotos: © Feuerwehr Grasbrunn

Das ist ein vollkommenen gewissenloser Mensch der hier agiert. Er tötet damit auch kleinere Lebewesen im oder auf dem Boden, wie Amphibien, oder den Nachwuchs der Vögel. „Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt, heisst es. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen“ soll Harry Ford gesagt haben.