Wem gehören die Bienenstöcke an der Autobahnbrücke?

Während die Rodungsarbeiten für den Brückenneubau an der A 99 in vollem Gang sind, sorgt ein unerwarteter Fund für Überraschung – und für dringenden Klärungsbedarf.
Wem gehören die Bienenstöcke an der Autobahnbrücke?

Was zunächst wie ein routinierter Fortsetzungstermin der bereits angekündigten Baumaßnahmen klang – wir berichteten über den Projektstart im Artikel „Ersatzneubau der B304-Brücke an der A99 – Rodungsarbeiten starten sowie die Hintergründe in „Autobahn GmbH stellt Pläne zur Autobahnbrückensanierung vor“ – hat nun eine überraschende Wendung genommen.

Bei den Arbeiten im Waldstreifen entlang der Autobahn stießen die Einsatzkräfte auf mehrere Bienenstöcke, ordentlich aufgestellt und ganz augenscheinlich in Betrieb. Ein idyllischer Fundort – wäre da nicht das Problem, dass niemand weiß, wem die Bienenvölker gehören.

Der Grundstückseigentümer schließt aus, dass die Stöcke von ihm stammen. Die Autobahn GmbH steht deshalb vor einem kleinen Rätsel und bittet den unbekannten Imker dringend, sich zu melden. Grund dafür ist nicht nur die laufende Baustelle, sondern auch die Verantwortung gegenüber den Tieren: Die Rodungsarbeiten gehen weiter, und nur bei rechtzeitiger Rückmeldung können die Völker fachgerecht umgesiedelt oder geschützt werden.

Dass jetzt ausgerechnet bei diesem Projekt Bienen in den Fokus rücken, passt fast schon symbolisch: Während tonnenschwere Bagger den Boden für die Zukunft bereiten, zeigt die Natur auf ihre Weise, dass sie mitredet – und manchmal sogar da wohnt, wo niemand sie vermutet.

Die Maschinen arbeiten sich zügig voran. Je länger unklar bleibt, wem die Stöcke gehören, desto größer die Gefahr, dass die Völker Schaden nehmen. Ein Imker kann die Situation schnell einschätzen und die nötigen Schritte einleiten.

Kontakt für den verantwortlichen Imker
Frau Aleksandrina Merkord
Telefon: 089-545525549 oder per E-Mail.

Wer hat seine Bienen an der A 99 einquartiert – und weiß es vielleicht noch gar nicht?
Wenn Sie einen Hinweis haben, können Sie auch gerne an die Redaktion von Grasbrunn Aktuell per E-Mail schreiben.

Wir bleiben für Sie dran.

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung der von Ihnen angegebenen, personenbezogenen Daten zu.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

 

Es werden alle Kommentare moderiert. Lesen Sie bitte auch unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.