B304-Sanierung in Haar: Stau vorprogrammiert

Ab dem 14. September 2026 wird die Ortsdurchfahrt Haar acht Wochen lang zur Baustelle – und dürfte Pendlern aus Grasbrunn erneut viel Geduld abverlangen.
B304-Sanierung in Haar: Stau vorprogrammiert

Kaum haben sich Pendler aus Grasbrunn an die neue Verkehrsführung bei Haar gewöhnt, steht schon die nächste Baumaßnahme an. Erst am Mittwoch, dem 26. August 2026, war der Verkehr auf der B304 komplett auf die neue Behelfsbrücke über die A99 umgeleitet worden – ein wichtiger Meilenstein für alle, die zwischen Vaterstetten, Grasbrunn und München pendeln. Immerhin nutzen laut Behördenangaben täglich rund 40.000 Fahrzeuge diesen stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt.

Nun folgt der nächste Einschnitt: Ab Montag, dem 14. September 2026, führt das Staatliche Bauamt Freising eine umfassende Fahrbahnsanierung in der Ortsdurchfahrt Haar durch. Grund sind deutliche Verschleißerscheinungen der Fahrbahn – die Maßnahme soll die Verkehrssicherheit verbessern, die Straßenbefestigung ertüchtigen und die Lärmbelastung für Anwohner nachhaltig reduzieren. Die Arbeiten erstrecken sich von der Landeshauptstadtgrenze bis zur Kreuzung mit der B471 und sollen voraussichtlich bis Mitte November 2026 andauern.

Die Baumaßnahme läuft in zwei Hauptphasen ab: Zunächst wird bis etwa 12. Oktober die Südseite in Fahrtrichtung stadtauswärts in vier Bauabschnitten erneuert, wobei der letzte Abschnitt unter Nacht- und Wochenendarbeit umgesetzt wird. Anschließend folgt bis voraussichtlich 16. November die Sanierung der Nordseite stadteinwärts, ebenfalls in vier Abschnitten mit abschließenden Wochenendarbeiten.

Auch die Zufahrt von der Wasserburger Landstraße zur Haarer Bahnhofsstraße ist seit zwei Wochen gesperrt.

Für die gesamte, rund achtwöchige Bauzeit gilt eine Einbahnstraßenregelung: Die Fahrtrichtung München ist für den überörtlichen Verkehr komplett gesperrt und wird großräumig über die B471 nach Feldkirchen, die Münchner Straße an der Messe vorbei und über den Schatzbogen in Trudering umgeleitet – ein deutlicher Umweg für alle Berufspendler. Immerhin bleibt die Fahrtrichtung stadtauswärts nach Vaterstetten durchgehend befahrbar.

In dieser Zeit ist mit Sicherheit mit erheblichen Staus zu rechnen – insbesondere zu den morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten dürfte die weiträumige Umleitung über Feldkirchen und Trudering zu spürbaren Verzögerungen führen. Wer kann, sollte auf Ausweichrouten, den ÖPNV oder flexible Arbeitszeiten ausweichen, um die Hauptverkehrszeiten zu umgehen.

Anlieger sowie land- und forstwirtschaftlicher Verkehr sollen weiterhin, soweit möglich, Zufahrt haben; kurzfristige Einschränkungen, etwa beim Asphalteinbau, werden per Postwurfsendung angekündigt. Nötige Vorarbeiten wie Leitungsverlegungen und die Umgestaltung von Busbuchten wurden bereits erledigt.

Das Staatliche Bauamt Freising bittet alle Verkehrsteilnehmer, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und weist darauf hin, dass Schlechtwetterphasen zu Bauzeitänderungen führen können.
Aktuelle Verkehrsinformationen zur Maßnahme lassen sich jederzeit über das kostenfreie BayernInfo-System sowie die zugehörige App abrufen, die fortlaufend Verkehrsdaten aus ganz Bayern bündelt.

Quelle und Grafiken: Pressemeldung des Staatlichen Bauamts Freising

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