Kreative Unterwasserwelten in der Realschule Vaterstetten prämiert

Beim Kunstpreis der Realschule Vaterstetten wurden 15 junge Talente für ihre fantasievollen Werke rund um die geheimnisvolle Unterwasserwelt ausgezeichnet.
Kreative Unterwasserwelten in der Realschule Vaterstetten prämiert

Kreativität, Fantasie und handwerkliches Geschick standen beim Sommerfest der Realschule Vaterstetten erneut im Mittelpunkt. Bereits zum zweiten Mal haben der Förderverein der Realschule Vaterstetten und die Schule selbst gemeinsam einen Kunstpreis ausgeschrieben. Die Resonanz zeigt: Der Wettbewerb entwickelt sich zu einem festen Bestandteil des Schullebens und bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne, auf der nicht Noten, sondern Ideenreichtum und gestalterisches Talent zählen.

Unter dem diesjährigen Motto „Geheimes Leben im und unter Wasser“ waren Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen eingeladen, ihre Vorstellungen von verborgenen Welten unter der Wasseroberfläche künstlerisch umzusetzen. Die Bandbreite der eingereichten Arbeiten war beeindruckend: Insgesamt 55 Werke wurden der Jury präsentiert. Neben klassischen Zeichnungen und Malereien entstanden aufwendige Collagen, fantasievolle Installationen und kreative Skulpturen. Pflanzen, Tiere und geheimnisvolle Unterwasserwesen wurden dabei ebenso dargestellt wie völlig neu erfundene Lebensformen.

Die große Vielfalt der Arbeiten stellte die Jury vor eine besondere Herausforderung. Da sich dreidimensionale Installationen kaum mit Zeichnungen oder Gemälden vergleichen lassen, entschied man sich, die Beiträge in zwei Kategorien zu bewerten. In beiden Bereichen wurden jeweils erste bis fünfte Plätze vergeben. Zusätzlich erhielten fünf Schülerinnen und Schüler Motivationspreise für besonders originelle Ideen und außergewöhnliche Umsetzungen.

Möglich wurde die Ausweitung der Preisvergabe durch die Unterstützung mehrerer Sponsoren. Die Truma Stiftung sowie die Freizeit- und Bildungseinrichtungen Therme Erding, SEA LIFE München und Tierpark Hellabrunn stellten Sach- und Geldpreise zur Verfügung. Die Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über attraktive Preise im Wert von bis zu 100 Euro freuen.

Besonders bemerkenswert ist dabei die klare Ausrichtung des Wettbewerbs auf echte kreative Eigenleistung. Wie bereits in den Teilnahmebedingungen festgelegt wurde, waren KI-generierte Bilder ebenso ausgeschlossen wie Kopien oder das bloße Abzeichnen bestehender Vorlagen. Gefragt waren eigene Ideen und deren individuelle künstlerische Umsetzung – ein Ansatz, der in Zeiten immer leichter verfügbarer digitaler Bildgeneratoren bewusst ein Zeichen für Originalität und persönliche Kreativität setzt.

Begleitet wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erneut von den Kunstlehrerinnen Monika Eichinger und Agnes Manzenrieder, die den Wettbewerb an der Schule betreuten und die Jugendlichen während des Entstehungsprozesses unterstützten. Die Bewertung erfolgte durch Mitglieder des Fördervereins, wobei insbesondere Kreativität, Originalität und die altersgerechte Umsetzung der Arbeiten berücksichtigt wurden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Premiere des Kunstpreises gezeigt, wie viel kreatives Potenzial an der Realschule Vaterstetten vorhanden ist. Die zweite Auflage bestätigt diesen Eindruck eindrucksvoll. Während schulische Leistungen oft im Mittelpunkt stehen, schafft der Wettbewerb bewusst Raum für Talente, die sich auf andere Weise ausdrücken. Gerade kreative Projekte fördern nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern stärken auch Selbstvertrauen, Ausdauer und die Fähigkeit, eigene Ideen sichtbar werden zu lassen.

Wer sich selbst ein Bild von den eingereichten Werken machen möchte, hat dazu weiterhin Gelegenheit. Sämtliche Kunstwerke sind derzeit in der Aula sowie auf der Galerie im Eingangsbereich der Realschule Vaterstetten ausgestellt und können dort von Besucherinnen und Besuchern betrachtet werden.

Nach dem erfolgreichen Verlauf der zweiten Wettbewerbsrunde spricht vieles dafür, dass der Kunstpreis künftig einen festen Platz im Jahreskalender der Schule behalten wird. Für die Schülerinnen und Schüler bietet er jedenfalls weiterhin die Chance, ihre Kreativität an die Oberfläche zu bringen – und damit zu zeigen, dass sich hinter dem Schulalltag oft erstaunliche Talente verbergen.

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