Anfang Februar 2026 traf sich der Burschenverein Harthausen zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung. Neben dem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre stand vor allem ein Punkt im Mittelpunkt: die Neuwahlen der Vorstandschaft. Alle zwei Jahre wird beim Burschenverein gewählt – und diesmal setzte die Versammlung ganz bewusst auf Kontinuität.
Die gesamte Vorstandschaft stellte sich geschlossen zur Wiederwahl. Das Vertrauen der Mitglieder war eindeutig: In offener Abstimmung wurde das Führungsteam einstimmig bestätigt. Damit bleibt die bewährte Mannschaft auch für die kommenden zwei Jahre an der Spitze des Vereins.
Die neue – und zugleich alte – Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorstand bleibt Vincent Spann, unterstützt von Maximilian Mende als 2. Vorstand. Die Finanzen verantworten weiterhin Lukas Knauel als 1. Kassier und Korbinian Feldmann als 2. Kassier. Das Amt des Schriftführers führt Julian Buch fort, während Otto Grabmeier als Zeugwart für Material und Ausstattung zuständig bleibt.
Dass sich das komplette Team erneut zur Wahl stellte und ohne Gegenstimmen bestätigt wurde, spricht für den Zusammenhalt im Verein. In den vergangenen Jahren haben die Harthauser Burschen gezeigt, dass sie nicht nur Tradition pflegen, sondern auch organisatorisch einiges auf die Beine stellen können. Veranstaltungen, Beteiligungen an Dorffesten und das Engagement im Gemeindeleben haben den Verein sichtbar geprägt.
Und die kommenden Monate versprechen alles andere als ruhig zu werden. Das größte Projekt steht bereits fest im Kalender: die legendäre „Pfingstsunrise-Party“ am 24. Mai 2026 . Die Veranstaltung hat sich längst über die Ortsgrenzen hinaus einen Namen gemacht und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Planung, Organisation, Aufbau, Sicherheitskonzept – all das liegt in den Händen der jungen Vorstandschaft und ihrer Mitglieder.
Nur wenige Wochen später, am 4. und 5. Juli 2026, bringen sich die Burschen wieder aktiv beim Harthauser Dorffest ein. Ob beim Auf- und Abbau, an den Ständen oder im Hintergrund – der Verein ist aus dem Dorfleben kaum wegzudenken.
Und natürlich gehört auch die Pflege der Burschentradition weiterhin dazu. In Bayern bedeutet das nicht nur geselliges Beisammensein, sondern auch das wachsame Auge auf mögliche Maibäume in der Umgebung. Vielleicht steht ja in den kommenden Monaten irgendwo ein neu aufgestellter Maibaum ein wenig zu unbeaufsichtigt. Wer die Harthauser Burschen kennt, weiß: Tradition wird hier mit einem Augenzwinkern gelebt.
Mit einer geschlossenen Mannschaft und klaren Projekten vor Augen startet der Burschenverein Harthausen jedenfalls motiviert ins neue Vereinsjahr – bereit, Verantwortung zu übernehmen und das Dorfleben aktiv mitzugestalten.
Beitragsfoto v.l.n.r.: Julian Buch, Otto Grabmeier, Maximilian Mende, Vincent Spann, Korbinian Feldmann und Lukas Knauel

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