Transparenz statt Spekulation – warum wir bei Grasbrunn Aktuell keine Gerüchte verbreitengrasbrunnaktuell 

Ein Beitrag in eigener Sache von Oliver Bertram und dem Team von Grasbrunn Aktuell.
Transparenz statt Spekulation – warum wir bei Grasbrunn Aktuell keine Gerüchte verbreiten Gerüchte verbreiten

Am Abend des 4. November 2025 standen die Telefone bei uns nicht mehr still. Auch über WhatsApp, Telegram, Mastodon und Bluesky erreichten uns Dutzende Nachrichten: „Warum habt ihr nicht zuerst über die Aufstellung von Sebastian Stüwe als Bürgermeisterkandidat für Grasbrunn berichtet?“

Der Grund für die Aufregung: Das Online-Magazin B304 aus Vaterstetten veröffentlichte nur wenige Stunden nach einer Einladung der Freien Wähler Gemeinschaft Grasbrunn (FWG) einen Artikel mit dem Titel „Exklusiv: Kämmerer will Chef werden“ (Mittlerweile geändert). In diesem Beitrag hieß es, man habe aus „verschiedenen Quellen“ erfahren, dass der aktuelle Kämmerer und Leiter der Finanzverwaltung, Sebastian Stüwe, als Nachfolger von Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) kandidiere – gemeinsam aufgestellt von FWG und CSU.

Warum Grasbrunn Aktuell nicht mitgezogen ist

Natürlich war uns das Thema bekannt. Seit Monaten kursieren in der Gemeinde Gerüchte über mögliche Nachfolgerinnen und Nachfolger von Klaus Korneder. Wir haben mit allen Grasbrunner Ortsfraktionen gesprochen, vertrauliche Informationen erhalten und klare Vereinbarungen getroffen: Keine Veröffentlichung, bevor offizielle Mitteilungen vorliegen.

Daran halten wir uns – aus Überzeugung.
Denn unsere Aufgabe ist nicht, Spekulationen zu verbreiten oder Wahlkampfstrategien durch frühzeitige Veröffentlichungen zu beeinflussen. Wir berichten, wenn Fakten auf dem Tisch liegen.

Die Aufstellungsversammlung der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) und der CSU Grasbrunn findet erst am 13. November 2025 im Bürgerhaus Grasbrunn statt. Dort werden wir selbstverständlich vor Ort sein und anschließend – wie gewohnt – sachlich und umfassend berichten.

Unser journalistisches Selbstverständnis

Grasbrunn Aktuell ist 2020, wenige Monate nach der Kommunalwahl, aus der Plattform „Grasbrunn wählt“ hervorgegangen. Schon damals ging es uns darum, politische Information transparent, unabhängig und fair aufzubereiten.

Damals wie heute gilt: Wir schaffen Raum für alle Stimmen – aber keine Bühne für unbestätigte Gerüchte.
So haben wir bereits über die offiziellen Kandidaturen der anderen Parteien berichtet:

Wenn alle Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten offiziell feststehen, werden wir mit ihnen ausführliche Interviews führen, damit alle die gleichen Chancen erhalten. Unser Ziel ist es, dass sich die Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild machen können – auf Grundlage verlässlicher Informationen.

Keine Klicks um jeden Preis

Wir wissen: Gerüchte verbreiten sich schneller als Fakten. Ein „Exklusiv“-Stempel bringt kurzfristig Aufmerksamkeit – aber langfristig Schaden. Grasbrunn Aktuell steht nicht für Sensationsjournalismus. Wir stehen für Glaubwürdigkeit, Fairness und lokale Verantwortung.

Denn nur wer sich an Fakten hält, trägt zu einer gesunden demokratischen Kultur bei.

Oliver Bertram und das Team von Grasbrunn Aktuell
Für eine faire, unabhängige und verantwortungsvolle Berichterstattung – jetzt und im Kommunalwahljahr 2026.

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Eine Antwort auf “Transparenz statt Spekulation – warum wir bei Grasbrunn Aktuell keine Gerüchte verbreitengrasbrunnaktuell ”

  1. Um – bei aller Polemik – sprachlich korrekt zu bleiben: Ein Gerücht ist per Definition eine unbestätigte, oft mündlich verbreitete Nachricht oder Information, deren Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist. Oliver Bertram weiß, dass es sich bei der von uns veröffentlichten Vorab-Meldung nicht um ein Gerücht handelt, sondern um ein Fakt. Eine Bestätigung für das, was bereits seit ein paar Tagen auf B304.de zu lesen ist, findet sich in einer Woche dann ja auch auf Grasbrunn Aktuell.
    Um Missverständnisse zu vermeiden: B304.de ist unabhängig, auch von Parteien. Als Nachrichtenportal wollen wir den Bürgern alle Infos liefern, aus denen sie sich dann eine eigene Meinung bilden können. Das ist die Aufgabe von Redakteuren. Informationen aus wahlstrategischen Gründen oder Verabredungen hinter den Kulissen zurückzuhalten, so wie es dem obigen Text zu entnehmen ist, passt nicht zum Selbstverständnis von Journalismus.
    Mit kollegialen Grüßen
    Markus Bistrick und das B304.de-Team

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