Vaterstetten geht nächsten Schritt zur Geothermie

Vaterstetten geht nächsten Schritt zur Geothermie

Der Gemeinderat von Vaterstetten hat in seiner gestrigen Sitzung die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für das Geothermie-Projekt im Rahmen des Bundesförderprogramms für effiziente Wärmenetze (BEW) diskutiert. Die Firmen ERDWERK aus München und ENEX POWER aus Nürnberg präsentierten die Studienergebnisse und beantworteten Fragen des Gremiums.

Die Studie zeigt, dass sich unter dem Ortsgebiet von Vaterstetten in einer Tiefe von etwa 3500 Metern ein großer Bodenschatz befindet, der genutzt werden kann, um mehrere Gemeinden mit Wärme zu versorgen. Bürgermeister Leonard Spitzauer bezeichnet das Geothermieprojekt als die größte Herausforderung der aktuellen Wahlperiode, sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Tragweite. Er betont die Bedeutung der Bereitstellung von sicheren und kostengünstigen Energiequellen für die Bürger sowie die Unabhängigkeit von Rohstoffeinkäufen.

Spitzauer zeigt sich gespannt darauf, wie sich die benachbarten Gemeinden Grasbrunn, Haar und Zorneding in den nächsten Wochen positionieren werden und ob sie bereit sind, gemeinsam diesen Weg zu gehen. Das Gremium setzte sich anschließend mit den rechtlichen Fragen und dem weiteren Projektfortschritt auseinander. Spitzauer ist zuversichtlich, dass die gewerbliche Bohrerlaubnis vom Wirtschaftsministerium in Kürze erteilt wird und dass der Zeitplan des Projekts eingehalten werden kann.

Beitragsgrafik: macrovector on Freepik

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