Das Ende des “Grasbrunner Lochs”?UPDATE 

Baugrube Grasbrunn

Seit der Fertigstellung der Wohnanlage auf dem ehemaligen Kugler-Grundstück vor 5 Jahren an der Ecke Lehnerstr./Möschenfelderstraße sorgt die übriggebliebene 6 Meter tiefe Baugrube für Ärger bei den Anwohnern.

Bereits im Dezember 2019 wurde das Thema im Gemeinderat lange diskutiert.
Gemeinderat Hannes Bußjäger (Freie Wähler) beanstandete damals u.A. die Sicherheit für Kinder, wollte das Loch auffüllen lassen und brachte es als möglichen Standort für einen Busparkplatz ins Spiel. Dies wurde allerdings abgelehnt, der Parkplatz für die Busse – gleich nebenan – und die neue Bushaltestelle Lehnerstr. an der Möschenfelderstraße stehen mittlerweile kurz vor der Fertigstellung,

Die Gemeindeverwaltung kalkulierte die Kosten für das Verfüllen und Verdichten auf ca. 25.000 Euro. Der Kies, der durch den Aushub für die Bauarbeiten an der neuen Turnhalle angefallen war, konnte auch nicht zur Auffüllung des “Grasbrunner Lochs” verwendet werden, da dieser bereits vertraglich dem Bauunternehmen zugesichert worden war.

In der Gemeinderatssitzung am 24.11. stellte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Grasbrunn nun einen Antrag zur Füllung der Baugrube.

Der Gemeinderat beschloss in Folge einstimmig die Grube in absehbarer Zeit (laut unserem Kämmerer der Gemeinde Grasbrunn Sebastian Stüwe möglicherweise im Frühjahr) mit dem Aushubmaterial aus der Baustelle in der Hauptstraße 1 in Harthausen zu füllen. Vorher muss allerdings noch für die am “Grasbrunner Loch” von der Gemeinde gelagerten Gegenstände ein neuer Platz gefunden werden.

UPDATE:
Heute hat auch der Merkur zum “Grasbrunner Loch” berichtet. Allerdings ist dort nicht die Rede davon, wann die Baugrube verfüllt werden soll. Wir sind alle gespannt, ob es “im Frühjahr” soweit ist.

3 Antworten auf “Das Ende des “Grasbrunner Lochs”?UPDATE 

  1. Stellen Sie sich eine Gemeinde vor, die einen Plan für seine Infrastruktur und seine Bürger hat und diesen auch konsequent umsetzt. Schließlich liegt im Fall des “Grasbrunner Lochs” keine Krise oder unvorhersehbare Veränderung zugrunde. Man hat einfach den Plan geändert (eine Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Kugler-Gelände zu bauen), um sich an anderer Stelle (Sporthalle der Neukeferloher Grudschule) mehr in Szene setzen zu können.

    Was wohl wäre, wenn das Haus von Bürgermeister und der Mehrheit des Gemeinderates am “Grasbrunner Loch” liegen würde? Oder gar ihre Kinder anfangen würden, auf dem schlecht gesicherten und nicht zuletzt dadurch brandgefährlichen Grundstück zu spielen? Ein Schelm, wer hier auf den Gedanken kommt, es würde anders laufen als wie nun seit Jahren real am mittlerweile politischen Schandfleck “Grasbrunner Loch” zu beobachten ist.

  2. Unter kosmetischen Aspekten, wäre die Grube vielleicht (noch !) tolerierbar, aber wegen der Kinder, ist sie es keinesfalls. Auch meine Familie, weiß um die Anziehungskraft für Kinder, die die Grube ausübt. Und es ist für Kinder kein Hexenwerk, dieses “Bauwerk” zu überklettern. Wir haben mehrmals entsetzt festgestellt, dass sich Kinder hinter dem Zaun befanden! Nicht auszudenken, falls ein Kind den lockeren Kies lostritt, hinab rutscht und durch möglicherweise nachströmenden Kies verschüttet wird. Es wäre nicht das erste Mal, wie der Artikel https://www.wochenblatt.de/news-stream/passau/artikel/15483/pocking-bub-12-in-kiesgrube-verschuettet-tot zeigt. Muss da wirklich erst etwas passieren, bevor wir uns an unsere gemeinsame Verantwortung erinnern? Wenn es Vorschläge gibt, wie wir diese massive Gefahrenquelle beseitigen können, würde ich mich sehr gerne beteiligen. Übrigens, wer sich das Artikelbild genau ansieht, erkennt, wie nah spielende Kinder, der Grube im Alltag kommen. Wir müssen da handeln (abdecken?) ! Unverzüglich !

  3. Die Grünen Fraktion hat diesen Antrag gestellt, obwohl die Befüllung im Jahr 2019 abgelehnt wurde. Unsere Beschlussvorlage wurde leider in Verbindung mit dem Aushub an Harthausen verändert. Das heißt – wenn es sich dort verzögert – würde auch die Befüllung verzögern. Oder auch für den Fall, dass der Aushub nicht geeignet ist. Die Grüne Fraktion im Gemeinderat wird sich weiter dafür einsetzen, dass die Gefahrenquelle beseitigt wird. M.Nelson

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