Keine Förderung für Wald-Radweg von Harthausen nach Grasbrunn

Aus der Mitte entspringt (vielleicht) ein Radweg

Die Gemeinde Grasbrunn hat sich im Februar 2022 mit zwei Trassenvorschlägen für das Förderprogramm „Radwege im Wald“ beworben.
Angefragt wurden ein asphaltierter Wald-Radweg zwischen Harthausen und Grasbrunn und einer Asphaltierung zwischen Möschenfeld und Neukeferloh (dazu unser Artikel „Aus der Mitte entspringt vielleicht ein Radweg“ vom 10.02.2022).
Viele Harthauser und Grasbrunner befürworteten diese Lösung, da sie wahrscheinlich mittelfristig schneller umgesetzt werden könnte als der Radweg von Harthausen nach Grasbrunn entlang der M25.

Lesen Sie hier alle Artikel zum Thema „Radwege“.

Anfang Juni teilte das Landratsamt München der Gemeindeverwaltung Grasbrunn nun schriftlich mit, dass leider keines der beiden eingereichten Projekte für eine Förderung ausgewählt wurde.

Der Radweg zwischen Harthausen und Grasbrunn durch den Wald wird jedoch als Bereicherung für die Radoffensive gesehen und das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr sieht hier eine Chance, dass die Gemeinde Grasbrunn in den Jahren 2022 bis 2023 entweder nachrückt oder in zukünftigen Förderfenstern ausgewählt wird.
Dies ist abhängig von der weiteren Finanzausstattung der Radoffensive, die dem Haushaltsgesetzgeber vorbehalten ist.
Die Gemeinde Grasbrunn wird über das Ministerium bzw. Landratsamt im Falle des Nachrückens entsprechend informiert. 

Falls kein Nachrücken möglich sein sollte, wird empfohlen, dass sich die Gemeinde Grasbrunn mit ihren Projekten in zukünftigen Förderfenstern erneut bewirbt.

Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Grasbrunn, Klaus Korneder dazu:
„Für eine attraktive und naturnahe Führung von Radrouten bietet sich der Ausbau vorhandener Waldwege an. Wir wollen, dass für unsere vorgeschlagenen Waldwege möglichst rasch ein Anschluss an vorhandene Radwege gewährleistet ist. Deshalb bleiben wir hartnäckig: Falls kein Nachrücken ins Förderprogramm möglich ist, werden wir uns mit unseren Projekten in zukünftigen Förderfenstern erneut bewerben“.

6 Antworten auf “Keine Förderung für Wald-Radweg von Harthausen nach Grasbrunn

  1. Wer mit dem Fahrrad in der Natur fahren will, sollte keine Fahrradautobahn fordern. Asphaltierte Radwege sind ebenfalls Flächenversiegelung. Der Fahrradweg zwischen den Gemeindeteilen Grasbrunn und Neukeferloh ist so unnötig wie ein Kropf & zeigt deutlich, was mit unserem Wald passiert. Wer braucht asphaltierte Radwege? …denkt an die Zukunft eurer Kinder und Enkelkinder!!!

  2. Wer mit dem Fahrrad fährt, sollte keine Autobahn fordern. Asphaltierte Radwege sind ebenfalls Flächenversiegelung. Der Streifen zwischen den Gemeindeteilen Grasbrunn und Neukeferloh zeigt, was mit unserem Wald passiert. Wer braucht asphaltierte Radwege? …denkt an die Zukunft eurer Kinder und Enkelkinder!!!

  3. Ich gebe meinen Vorrednern vollkommen recht und wäre schon zufrieden, wenn die Gemeinde den bestehenden Weg etwas pflegen würde. Es handelt sich ja dabei um einen überregionalen Radweg Isar-Inn und bis zum Pferdehof gleicht er einem Emmentaler, mit vielen tiefen Löchern. Es gibt auch wichtigere Ausbauten, wie z. B. Harthausen – Möschenfeld!!!

  4. Radwege müssen nicht unbedingt asphaltiert werden, aber vorhanden sein! Außerdem geht aus dem Artikel nicht hervor, warum denn keine direkte Finanzierung des Radweges durch die Gemeinde in Frage kommt. Das wäre mal eine sinnvolle Investition in die Attraktivität der Gemeinde – statt überflüssiger Shopping-Areas an der B304 zu forcieren, die eigentlich keiner will und braucht. Insgesamt gewinnt man den Eindruck, Radwege werden nur dann angelegt, wenn es irgendwie nicht anders geht und man es von irgendwoher noch „gefördert“ bekommt. Statt selbst mal was anzupacken und zu investieren.

  5. Die Asphaltierung des Waldweges finde ich nicht gut, der ist wirklich gut zum Fahren, eventuell etwas aufschütten, aber mehr ist an dieser tollen Strecke nicht zu machen.
    Jedoch wäre ein Radlweg zwischen Harthausen und Möschenfeld sehr wichtig. Es wird nicht gefördert, ok, aber planbar wäre er? Wie sieht es mittlerweile aus? Sind Gespräche gelaufen mit dem Eigentümer? Denn wenn ich auf eine Förderung seitens der Gemeinde Grasbrunn oder dem Landratsamt hoffe, was ja auch völlig ok ist, dann sind doch bestimmt vorher auch Gespräche gelaufen mit dem Eigentümer, sonst könnte man ohne dessen Zustimmung wahrscheinlich um keine Förderung bitten, oder sehe ich dies falsch? Viele Harthauser wären froh und dankbar über diesen Radlweg, nicht ausschließlich zum Schutz unserer Kinder, die zu Hauf jeden Morgen mit dem Radl zu den weiterführenden Schulen fahren. Auch ältere Menschen könnten dort gut mal spazieren gehen.
    Wäre toll, hier mehr Informationen seitens der Gemeinde zu bekommen.

  6. Liebe Mitbürger, wem ist denn das wieder eingefallen. Das ist ein Waldweg und sollte es auch bleiben. Warum muss man denn alles zuasphaltieren. Der Weg ist schon so seit ich denken kann. Das ist Natur. Macht doch nicht immer alles kaputt, das ist doch schade.

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