MVV erhöht TicketpreiseUpdate 

Bahnhof Vaterstetten MVV

Mit Beginn des Winterfahrplans will der MVV die Preise für alle Fahrkarten zu erhöhen.

Durch den Corona-bedingten Fahrgastrückgang sind dem MVV Einnahmen in Höhe von fast 190 Millionen Euro entgangen.

Wie heute in diversen Zeitungen zu lesen war, sind Preissteigerungen zwischen 2,8% und 5,1%  geplant und das, obwohl der Freistaat Bayern dem MVV als erstes Bundesland überhaupt Finanzhilfen zugesagt hat.

Eine Tariferhöhung sei allerdings trotzdem unumgänglich, berichten Mitarbeiter des MVV. CSU-Landrat in Ebersberg und Sprecher der Landräte im MVV-Gebiet, Robert Niedergesäß versicherte am Dienstag allerdings, dass die Erhöhung im unteren einstelligen Bereich liegen soll.

Im letzten Jahr konnten die Pendler aufgrund der Tarifreform sogar von einer Preissenkung profitieren.

Die Preiserhöhung wird seitens des MVV mit Lohnkostensteigerungen und der Großraumzulage für die Münchner Beschäftigten begründet.

Die Einnahmeausfälle während der Corona-Krise haben aber wohl mit der Erhöhung nichts zu tun. Der MVV möchte: „…die Verluste nicht an die Fahrgäste weitergeben.“ Dafür wurde der ÖPNV-Rettungsschirm des Bundes und der Länder beschlossen.

Update vom 11.09.2020:

  • Der Preis der Kurzstrecken Einzelfahrkarte bleibt unverändert, der Preis der Einzelfahrkarte für die Zone M oder zwei Zonen wird um zehn Cent auf künftig 3,40 Euro erhöht.
  • Der Preis der Streifenkarte wird von 14,00 Euro auf 14,60 Euro angehoben, der Preis der Streifenkarte U21 von bisher 7,70 Euro auf künftig acht Euro.
  • Die Preise der Tageskarten werden zwischen 1,2 Prozent und 2,3 Prozent angehoben. So wird der Preis der Gruppen-Tageskarte für die Zonen M-5 von 24,30 Euro auf 24,70 Euro erhöht. Der Preis der Single-Tageskarte für die Zone M oder zwei Zonen steigt um zehn Cent auf 7,90 Euro.

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